Archiv für Oktober 2009

30
Okt
09

Happy

…Birthday tooo meeee, happy Birthdayy tooo meeee, happy Birthday, liebe Neeeosens, haaaappyy Birthday tooo meee!…

Mei, ich glaub, ich bin beschwippst….Egal! Heben wir das Glas auf die nächsten 36 Jahre…….*glugg glugg glugg*…..

28
Okt
09

MS Rainer

MR Rainer

Ich liiiebe diesen Cartoon (Quelle)!

26
Okt
09

Das kleine Quiz – Auflösung

Geschätzte Damen, geschätzte Herren

Die Beteiligung an diesem kleinen Quiz ist fulminant. Ich bin ganz aus dem Häuschen… Und damit jeder heute Abend noch ein paar Schweizer Wörtli und deren Bedeutung lernen kann, mach ich mich jetzt an die Auflösung:

  1. Ghüderchübel
    - “Ghüder” wäre also der Abfall und der “Chübel” ist ein Eimer = Abfalleimer.
    Spezielle Kühe heissen einfach “Kühe” und ein Sattel heisst einfach “Sattel”! Na, ist doch gar nicht so schwierig?!
  2. glette
    - “glette” bedeutet soviel wie “glatt machen”, also bügeln.
    Es stimmt natürlich, dass man auch beim Rasieren etwas glatt macht, nur interessiert das sie Schweizer nicht so sehr. Und weiss der Geier, wie ich auf die Eisfläche in einem Stadion gekommen bin…
  3. Gigetschi
    - ein “Gigetschi” (in manchen Gegenden auch “Gürbschi” genannt) ist nichts anderes als das Kerngehäuse eines Apfels.
    Mädchen und Skis haben rein gar nix mit dem Kerngehäuse des Apfels zu tun..naja..das hoff ich jetzt mal :-)
  4. Cheib
    - ein Kerl! Nix anderes. Okay, der “Cheib” ist ein etwas durchtriebener Mann und so ein “Cheib” hat ä bissi was anrüchiges.
    Der Körper eines jungen Menschen hat nichts mit einem “Cheib” zu tun, darf inzwischen aber hemmungslos “Presswurst” genannt werden und ein bestimmtes Gewürz für Rösti gibt es nicht (Okay, Muskat ist okay, Pfeffer, Salz, Dings und Dongs…man kann alles über die Rösti hauen).
  5. Gumpe
    - Hüpfen! “Der Cheib hüfpte auf dem Ghüderchübel herum”! Ist das nicht toll? Schon ein ganzer, vollverständlicher Satz in Schweizerdeutsch!!!
    Putzschwämme sind bei uns übrigens Putzschwämme und die Bauern-True habe ich nur genommen, weil ich vom Laptop aus den freien Blick auf eine True hatte!
  6. lisme
    - nein, das hat nichts mit auFräumen zu tun, auch nicht mit fotografieren, JA, wenn wir Schweizer “lismen”, dann stricken wir!
  7. Anke
    - “Anke” ist fettig, gelblich, gibts im Block und ist im Grunde nix anderes als Butter.
    Die Stelle, wo Haus- und Nutztiere angebunden werden heisst “Dingsdongs” und der Militärstützpunkt ist mir sowas von egal – habe in der Schweizer Armee nie gedient und werde da auch nie dienen!
  8. äxgüsi
    - excusez-moi / excuse-moi / excuses-moi…naja, einfach Sorry!
    Mit dem Einkauf hat das gerade mal soviel zu tun, dass man ja immer wieder Leute anrempelt, wenn man sich auf den Wühltisch wirft. Da ist so ein “äxgüsi” nicht fehl am Platz. Tja, und die Karre einparken heisst bei uns “parkieren” (Jawoll, “parkieren”! Nicht “parken”!!)!
  9. Büsi
    - Die Katze/der Kater! Miau!!!
    Okay, im Grunde könnte aus einem Büsi eine Delikatesse aus Fleisch und Kräutern werden (wird in abgelegenen Schweizer Tälern sicher so sein), aber daran wollen wir jetzt mal nicht denken! Tja, und Wolle? Ich hab keinen Schimmer, wie ich auf Wolle gekommen bin…
  10. Grüessech
    - Begrüssung im Raum Bern, Fribourg, Solothurn. Sagt man in dieser Gegend “Grüezi” hat man sich schon als Ausländer geoutet. Und ja, hier wird geihrzt, nicht gesiezt!
    Eben, und im Raum Zürich und in der Ostschweiz wird man von einem eiskalten “Grüezi” begrüsst. Grausam, dieser Zürcher und Ostschweizerdialekt! Ja, und der Baggersee? Haben wir sowas in der Schweiz überhaupt?….
  11. Goof
    - Das liebe Kind ist dann ein “Goof”, wenn es Mist angestellt hat und es sich affig benimmt – also immer!
    Das stoffüberzogene Knöpfchen ist halt einfach ein Knopf und der Brunnen auf einem Bauernhof nenne wir “Brunnen”! Na, das ist spektakulär, hm?!
  12. i Usgang goh
    - ja, wir gehen aus und sagen dazu “Ich gehe in den Ausgang”! Das hat ja schon was von Knaststimmung, oder nicht?
    Etwas anders, als satt den Tisch zu verlassen, gibts in der Schweiz nicht. Ach was, hier ist man nicht nur satt, hier rollt man vom Tisch weg…
  13. poschte
    - Tricky…tricky…”poschte” bedeutet nichts anderes als “einkaufen”.
    Briefe werden verschickt und das mit der Post und mit Getränken wird angestossen, wobei man sich zuprostet.

Nun, wie sieht denn die Rangliste der Teilnehmer aus?

Platz 7 mit 0 Punkten haben erreicht: Werner Berghofer  und Elbenno
Platz 6 mit 2 Punkten : Pampashase
Platz 5 und mit 5 Punkten schon ganz gut: Windowsbunny
Platz 4 mit ordentlichen 7 Punkten (und meine persönliche Heroin): Quadratmeter
Platz 3 mit fantastischen 8 Punkten teilen sich: Wortman und Frau Sterntau
Platz 2 mit sagenhaften 9 Punkten und wahrscheinlich Halbschweizer: Katja und Dr. Borstel

And se Winner wis eleven Points is:
Madameklutze!!!

AAAPLAAAUS..APPLAUUSS APPLAAAUS APPPLAAUUUSS….!!!! Darauf einen Campari Soda

25
Okt
09

Wortschatz – das kleine Quiz

Wir sitzen zu sechst am Tisch und essen, wie sich das bei DEM Wetter gehört, ein Raclette. Beim Tischnachbar im Teller hat sich durch die Silberzwiebeln, Gürkchen, Ananas und dem Sauerrahm ein hübsches Pfützli gebildet. Und dann sagt er – der Tischnachbar – es: “Chasch du mir dr Mürgu gäh?” *. Mürgu? Schon klar, dass es sich bei diesem Wort um den Anschnitt eines Brotes handelt. Aber warum spricht der Tischnachbar vom “Mürgu”? Bei uns heisst das Teil doch “Aahau”?!…

Die Dialektvielfalt in der Schweiz ist ja abartig. Hier kann es gut und gerne vorkommen, dass schon im Nachbardorf ein anderer Dialekt, ja, sogar eine andere Sprache gesprochen wird. Wegen der vier Landessprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch und Romanisch) hat sich der Schweizer auch einen etwas breiteren Wortschatz angelegt. Locker und leicht benutzt der Deutschschweizer in der schweizerdeutschen Sprache französische Wörtli. So wird also aus dem französischen “rhume” ein schweizerdeutsches “Rühme”. Ja, und jeder Schweizer weiss, dass es sich beim Wort “Rühme” um nix anders als um “Schnupfen” handelt.

Wie muss also diese Sprache für Deutsche und Österreicher klingen? Haben unsere Nachbarn überhaupt eine Möglichkeit, unser Geschwafel zu verstehen? Ich bin ja überzeugt, dass gerade die nun folgenden Wörtli für Nicht-Schweizer kaum zu verstehen sind. Es darf jeder mal raten, worum es sich bei den Wörtern handeln könnte:

  1. Ghüderchübel
    - spezielle Art von Kühen
    - Abfalleimer
    - Sattel für Pferde
  2. glette
    - bügeln
    - rasieren
    - Eisfläche im Stadion / Eishalle
  3. Gigetschi
    - Mädchen
    - Skis
    - Korngehäuse eines Apfels
  4. Cheib
    - Körper eines jungen Menschen
    - Gewürz, womit die Rösti gewürzt wird
    - ein Kerl
  5. Gumpe
    - Putzschwämme
    - Hüpfen
    - alte Bauern-True
  6. lisme
    - fotografieren
    - stricken
    - auräumen
  7. Anke
    - militärischer Stützpunkt
    - Butter
    - Stelle, an welcher Haus- und Nutztiere angebunden / -gekettet werden
  8. äxgüsi
    - entschuldigung
    - einkaufen
    - das Auto einparken
  9. Büsi
    - spezielle Wolle
    - Delikatesse aus Fleisch und Kräutern
    - Katze
  10. Grüessech
    - Begrüssung, benutzt in Zürich und Ostschweiz
    - Baggersee
    - Begrüssung im Raum Bern, Fribourg, Solothurn
  11. Goof
    - mit Stoff überzogener Knopf
    - Kind
    - Bauernhof-Brunnen
  12. i Usang goh
    - im Gefängnis einsitzen
    - Ausgehen
    - satt den Tisch verlassen
  13. poschte
    - einkaufen
    - Briefe verschicken
    - mit Getränk anstossen

Die Auflösung wird folgen :-)

* “Chasch du mir dr Mürgu gäh” = “Kannst du mir den Brotanschnitt geben”

23
Okt
09

Adieu?

Sie sitzt auf dem Bett. Die Wände des Zimmers sind schneeweiss, an einer Wand hängt ein kleines, schlichtes Kreuz. Über dem Kopfende des Bettes sind viele Schalter, Steckdosen und Knöpfe angebracht. Die Neonröhre beleutet das Zimmer grell und kalt. Alles ist sehr steril, sauber, aufgeräumt. Sie sitzt da, eingesunken in der grossen Bettdecke. Ihre Beine sind so furchtbar dünn, ihre dürren Ärmchen sind verstochen und ihre Haut sieht aus wie Wachs. Überhaupt, ich erkenne sie fast nicht mehr.

Noch vor ein paar wenigen Wochen war sie die stolze Brautmutter. Sie trug damals ein sandbraunes, gekrepptes Kleid mit einem grossen, schokobraunen Schaal. Ihre Haare waren wunderbar frisiert, das Make-Up überdeckte ihre fahle Haut. Sie war so stolz auf ihre Tochter und sie hat den ganzen Tag tapfer gekämpft. Keiner sollte an diesem Tag erfahren, dass die Kräfte nach 6 Jahren Kampf weniger wurden. Sie hat getanzt, gelacht und ihrer Tochter einen wunderschönen Tag beschert.

Und nun sitzt sie in diesem Krankenhausbett, klein, blass und so furchtbar krank. Ein Onkologe und ein Chirurg steht neben ihr am Bett. Der Chirurg erzählt von einer Operation, von Gefahren, von Lebenserwartungen, Überlebenschancen…

Warum können Menschen nicht einfach in Frieden alt werden und dann, an einem guten Tag, schmerzfrei sterben? Warum gibt es Krankheiten? Doch nicht etwa, damit man “Lebenserfahrung” sammeln kann, damit man an “Grösse” gewinnt.. Wer sowas behauptet, weiss nicht, was Todesangst bedeutet – so jemand weiss nicht, was “Gier nach Leben” wirklich ist.

Ihre Tochter hält ihre Hand und weint. Sie sitzt da und muss hören, dass sie bald nicht mehr sein wird…

22
Okt
09

Fetch the Stick!

Mal liest man den Blog, dann den anderen und bevor man sich versieht, wird dir von vermeindlich netten Bloggerinnen ein Stöckchen an den Kopf geschmissen (Herzlichen Dank, Frau Quadratmeter). Und nicht nur das! Mit dem Stöckchen ist auch eine Aufgabe verbunden; nämlich Fenster öffnen und die Aussicht fotografieren:

Aussicht

Da ich dieses Stöckchen, und die Pflichten, die damit zusammenhängen, gerne teile, schicke ich das Stöckchen mit der Deutschen Bundesbahn zu Herrn Fotozelle und Frau Pampashase. Möge das Stöckchen die Anschlusszüge erreichen und wohlbehalten bei den Empfängern ankommen.

22
Okt
09

Regress und das Emmentaler Heidi

So, jetzt muss ich mal über Heidi-aus-den-Bergen abledern. Heidi ist eine 42jährige Single-Dame mit gegerbter, fast roter Haut, einer Frisur wie ein Helm und einem V-Ausschnitten, der bis ans Ende ihrer Möpse reicht. Dass die Schwerkraft bei ihr schon ordentlich zugesetzt hat, scheint Heidi nicht zu stören und es stört sie auch nicht, so beim Arbeitgeber aufzuschlagen. Okay, wäre der Arbeitgeber ein “Bordell Susi” und würde sie die Nächte an der Stange verbringen, wäre ihr Auftreten absolut adäquat.

Nun ist es aber so, dass Heidi in der Versicherungsbranche arbeitet. Tjaaa…ich würde über die Hülle von Heidi sofort hinwegsehen, wenn sie sozial und fachlich ein Feuerwerk veranstalten würde. An Stelle des Feuerwerks trifft man bei Heidi aber lediglich auf ein Häufchen ausgekühlter Asche. Ich gebs aber zu, die Alte kennt die besten Witze und wer auf der Arbeit kurz mal Kneipen-Feeling braucht und ausgiebig beschallt werden will, setzt sich zu Heidi und gibt sich ihrer hin.

Der “Fanclub” von Heidi erstreckt sich bis in die Chefetage. Der direkte Vorgesetzte scheint jedenfalls auch seine Mühe mit dem Mädel aus dem Emmental zu haben. Oder wie sind solche Sätze zu verstehen: “Heidi wurde mir während einem Urlaub von anderer Stelle aufs Auge gedrückt. Bäh..”…

Sei es wie es will: Wir haben Heidi im Team und zuweilen ist sie ja auch unterhaltsam. Unterhaltsam sind auch ihre Äusserungen zu ihrer Karriere. Sie sei bei der Konkurrenz Abteilungsleiterin gewese. So so…?!?!?! In Anlehnung daran habe ich mir gelegentlich erlaubt, auch mal sie auf fachliche Unklarheiten anzusprechen. Und es kam, wie es kommen musste. Heidilein hat sich im Zusammenhang mit Regressen den Mund dusselig gesprochen, immer wieder Behauptungen in den Raum gestellt und gemeint, dass SIE doch die Abteilungsleiterin gewesen sei. Sollte ich ihren Ausführungen nicht glauben, solle ich doch zum Cheffe gehen!!!

Arschloch wie ich nunmal bin, bin ich zum Chef gegangen. Cheffe, im Zusammenhang mit Heidilein vielleicht etwas dünnhäutig, hatte Schaum vor dem Mund, ist dann gaaanz langsam zu Heidi ins Büro geschlufft und hat ihr nochmals die gleiche Regress-Frage gestellt. Kennt ihr die Reaktion von Menschen, wenn sie wissen, dass sie Scheisse erzählt haben, die richtige Antwort nicht kennen und sich dann wie-sonst-was versuchen aus der Situation zu winden? Oder sagen wirs so: Heidi befand sich in einem ihr selbst auferlegten Todeskampf. Und der Gag am Ganzen war: Cheffe war die ganze Zeit weder forsch, gemein noch klugscheisserisch. Heidilein hätte also nur sagen müssen: “Im Grunde kenne ich die Antwort auf deine Frage nicht. Kannst du mir helfen?”.

Als ehemalige Abteilungsleiterin bei der Konkurrenz schien ihr dieser Satz leider völlig fremd zu sein. Naja, nach drei, vier Minuten war das Spektakel ja auch schon vorbei. Oder begann es da erst? Nachdem Cheffe kurz erklärt hat, wie die Regress-Sache tatsächlich funktioniert (und auch Heidilein davon profitieren konnte), sind alle wieder in ihren Büros verschwunden. Heidilein ist dann plötzlich wie eine Gestochene an meinem Büro vorbeigetrabt. Zwei Minuten später das gleiche Bild – nur spiegelverkehrt. Und dreissig Sekunden später stand sie bei mir im Büro.

“Du bist soo gemein! Mit dir rede ich nie, nie, niiiie mehr wieder”…*schnöff*…”Warum bist du überhaupt zu Cheffe gegangen”…(das Kinn begann beachtlich zu beben)…”Ich war Abteilungsleiterin”….*schnodder*….”Ich weiss genau, wie das Business funktioniert”…Es folgte dann eine Erklärung zum Thema Abkommens-Regress, welche jedoch nie zur Diskussion gestanden hat. Davon ausgehend vermute ich nun, dass Heidi den Erkläungen des Cheffes zum Thema Rechtslage-Regress nicht so ganz folgen konnte.  ”Du bist so gemein”, hats dann noch geheissen und Heidi ist auf nimmerwiedersehen aus dem Büro geflohen.

Also, damit wir uns hier richtig verstehen: Ich bin gemein, hinterhältig, fies, link, eine Petze, ein Kollegen-Schwein… Heidi hingegen ist doof, dämlich, blöd, bescheuert, klugscheisserisch… Diese Listen sind nicht abschliessend…ähm…können nicht abschliessend sein!!!! Hö hö…

20
Okt
09

Schwizzerdütsch

Ist das immer peinlich: Als Schweizerin kann man einfach nicht vernünftig und gepflegt deutsch sprechen. Ne, es klingt einfach immer, als hätte der Eidgenosse eine Rasierklinge verschluckt. Grausam ist das – grausam peinlich! Denn der Speichel schlunzt nur so aus dem Mundwinkeln, die Zunge hängt dick und träge aus dem Mund und das Geröhre wird der deutsche Nachbar (in der Schweiz ja generell einfach “Schwabe” genannt) niemals verstehen.

Dies ist dann auch der Grund, warum ich hier die “Schweizer Ecke” einrichte (auf Schweizerdeutsch: Dr Schwizzer Egge). Jawoll, Deutschland muss bekehrt und über seinen kleinen Nachbarn aufgeklärt werden. Und was gibts hierzu zu sagen?

Eine infame Lüge ist und bleibt die Behauptung, Schweizer seien langsam! Oder wie lange braucht ihr, bis ihr den Ortsnamen “Mittleres Schattegibeleggtäli” ausgesprochen habt? Hä? Also…!!!

20
Okt
09

Blau-Gelb-Rot-Grün-irgendwie…

Das Bild meines rechten Auges – absolut sinn- und zweckfrei in den Blog gepampt. Okay, ganz zweckfrei isses nicht. Ich versuche mich hier zurecht zu finden, probiere jeden Mist aus und raff trotzdem nix. Stören tut das sicher keinen – liest ja auch niemand mit! Hö hö…

Blau-Gelb-Rot-Grün-irgendwie...

20
Okt
09

Lass es fliessen!!!

Eine nicht zu verleugnende Tatsache ist, dass Frau Neosens nicht ganz auf dem Damm ist. Mal zappelt ein Beinchen, mal ein Ärmchen, dann das Köpfchen, mal ein Wölkchen, ab und an sind die Beinchen taub, dann schunkelt das ganze Neosens in der Welt herum – kurz gesagt: Multiple Sklerose haut mich gelegentlich auf die Visage.

Nun ist es ja so, dass sich jeder Mensch – gefragt oder ungefragt – sofort einbringt, sobald er von dieser Krankheit erfährt. Hemmungslos werden dann “wertvolle” Tipps weitergegeben und manch einer sieht die Heilung dieser Krankheit darin, dass mehr Tee getrunken werden sollte. Ja ja, für solche Tipps ist man extrem dankbar….. Diese Krankheit bringt auch mit sich, dass gewisse Organe etwas zu aktiv sind und das Leben von Frau Neosens zu Weilen etwas schwierig ist. Auch zu diesen Beschwerden gibt es “wundervolle” Tipps. So durfte mir eine esotherisch angehauchte Tante sagen, dass ich “es fliessen lassen soll”. Ja, wenn ich da was fliessen lasse, dann wahrscheinlich nicht die Energie, welche Eso-Tante gemeint hat.

Auf das Verständnis von Eso-Tante zu hoffen war dann auch etwas viel verlangt. Eso-Tante ist felsenfest davon überzeugt, dass sämtliche Zieperlein mit dem richtigen Energiefluss wieder in die richtigen Bahnen gelenkt werden können. Zu blöde nur, dass der Endbahnhof dieser “Bahnen” kaputt ist…




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