Archiv-Seite 2

10
Nov
09

Die Leber

Die Leber ist schon ein fantastisches Organ; ist sie doch immer darum bemüht, dass wir rein und sauber bleiben. Nachdem ich letztes Jahr wegen einer schweren Hepatopathie fast hops gegangen bin, finde ich – jetzt wo ich wieder fit bin - ein anspruchsvolles Lebertraining als angemessen.

So ein Lebertraining sieht bei mir folgendermassen aus:

Ich gehe ins Lebensmittelgeschäft meines Vertrauens, kaufe da:

- 1 Bund Schnittlauch
- 1 Karotte
- 1 Lauchstange
- 6 dl Fleischbouillon
- 3 Eier
- 3 dl Weisswein
- 1 dl Saucensahne
- Salz
- Pfeffer

Wenn ich dann zu Hause bin, gehe ich ans Werk und:

- schnibble den Schnittlauch ganz klein, ebenso werden die Karotte und die Lauchstange in hauchdünne Streifchen geschnitten und dann pochiert.
- Die Bouillon koche ich mit dem Wein auf. Währenddessen trenne ich das Eisweiss vom Eigelb, schütte das Eigelb zur Saucensahne und verklopfe das Zeug schön miteinander. Im Anschluss lasse ich die verklopfte Sahne-Eigelb-Mischung unter Rühren in die heisse Bouillon ein.
- Zu guter Letzt wird das Gemüse noch in die Suppe geschmissen und dann darf dat Süppchen auch mal schön aufkochen und natürlich wird es dann noch gewürzt.

Ja, und dann hat man ein echtes “Soledurner Wysüppli” (Solothurner Weinsüppchen) vor sich. Hmm..Ich grüble gerade, ob der Alk des Weines während dem Kochen nicht doch verdunstet? Wenn es so wäre, hätte ich mit dem Lebertraining wohl ins Klo gegriffen. Aber was solls: Dat Süppchen ist abartig lecker und wen kümmert da noch der Promille-Gehalt?

09
Nov
09

DIE Röhre!

Ich weiss, es ist ein tolles Gerät. Ich weiss, es hilft vielen Menschen. Ich weiss, dass das Teil auch mir dienlich ist. Ich weiss aber auch, dass ich das Ding aus vollem Herzen hasse!

Es war wieder einmal soweit: Die Wortfindungsstörung war halt doch schon etwas ausgeprägter, die letzte Monats-Infusion hatte mächtige Nebenwirkungen und mein Neurologe hatte deshalb die goldige Idee, mich wieder einmal in einen Magnetresonanztomographen zu stecken. Einmal mehr bin ich 45 Minuten vor der Untersuchung in der Radiologie aufgeschlagen und hab um eine Leck-mich-am-A****-Tablette gebettelt. Und jawoll, mein Gejammere war wohl so herzergreifend, dass ich diesmal sogar die GROSSE Lutschtablette bekommen hab. Entsprechend weich und schludrig durfte ich mich dann auf die Liege hauen.

Ja…und was dann kommt, ist trotz Beruhigungsmittel ein Graus. Erst wird der Kopf mit einem Band an den Schragen getackert. Dann wird ein Gitter in einem Abstand von 1.5 cm zum Gesicht über den Schädel gestülpt und das Ding rastet dann irgendwo auch noch ein. Ja, und dann wird man in diese beschi****-kleine Röhre geschoben…bis ganz nach hinten…weit weg vom Rest der Welt…und das Ganze dauert 45 Minuten…und dabei soll man RUHIG bleiben! HA! Das ist ja wohl ein Scherz?!?!?!

Nach jeder Untersuchung bin ich fix und alle und ja, ich hab in der Radiologie schon ein “Mehr-Untersuchungs-Abonnement” gelöst (12 Untersuchungen für den Preis von 10..oder so). Noch blöder als diese doofe MRI-Untersuchung ist aber dann die Besprechung mit dem Neuro…Hach jo, was der wieder zu erzählen hat, will ich im Grunde gar nicht wissen. Wenn er morgen anruft, werde ich einfach nicht hinhören…

03
Nov
09

Voll Easy

Vorweg: Sorry! Ich wollte das nicht! Es tut mir aufrichtig leid! Ich konnte es aber nicht beeinflussen! Ehrlich!!! Sowas hat niemand verdient…

Ja, euer Till Schweiger hat sich “unseren” Baschi gekrallt. Baschi ist ein Casting-Show-Kind und hat damals glücklicherweise – oder sollte ich sagen, dummerweise – die schweizer Super-Star-Show nicht gewonnen. Gewonnen hat der Sack nichtsdestotrotz aber einen Vertrag mit einer grooohooossen Plattenfirma. Okay, Baschi-Schatz hat ca. zwei Songs, die auch mir gefallen. Aber als Mensch ist der Kerl kaum zu ertragen. Alles im Leben von Baschi ist “voll easy” und “so geil”…

Tja, und jetzt hat der Herr Schweiger den Baschi engangiert, damit dieser im neuen Schweiger-Film ein Liedchen trällert. Na bravo! Baschi-Schätzcken ist nun aufgebrochen, Deutschland zu erobern! Ääähh….erst haben wir euch Paola und Kurt Felix geschickt, nun kommt Baschi hinterher… Sorry dafür! Das ist voll nicht “geil” und sowas von “uneasy”!!! Schuldigung!

PS: Guckst du hier, wenn du Baschi und ein bisschen Gotteslästerung hören willst…

02
Nov
09

Büro! Büro!

Es ist Krieg ausgebrochen – im Büro! Ja, einmal mehr finden Umstrukturierungen statt und einmal mehr werden ganze Teams versetzt, Chefs aus ihren Büros gerissen und popelige Sachbearbeiter mit zarten Druck gegen den Gebäude-Ausgang buxiert. Wer die letzten zehn Jahre in diesem Betrieb schon gearbeitet hat, wird diese Umstrukturierung aber extrem gelassen vorbeiziehen lassen.

Tja, was darf ich nun erzählen? Will irgendwer wissen, wie sich Team-Kollegen benehmen, wenn es darum geht, ein Einzelbüro unter den Nagel zu reissen? Oder soll ich mal beschreiben, wie hysterisch die eine oder andere Kollegin reagieren kann, wenn sie erfährt, dass sie KEIN Einzelbüro bekommt? Will jemand erfahren, wie oft hinter vorgehaltener Hand über die eine oder andere Büro-Verliererin geratscht wird? Oder könnt ihr euch vorstellen wie es ist, in einer Horde wilder Idioten zu stehen, die wegen BÜÜÜROOOS schier am Rad drehen?

Mir fehlt da echt das Verständnis. Die letzten Jahre sass ich in so einem Kanickelstall (ja, die Einzelbüros sind so klein, dass der Tierschutz uns eigentlich hätte retten müsste) und ich sags mal so: In einem Gebäude mit rund 500 Büros kann man sagenhaft einsam sein! Warum quengeln also alle herum und wollen in so eine “Box” gesteckt werden? Ich meine, jedes Klo ist grösser…

Heute nun ging es um die Neuzuteilung der Büros! Hochgezogene Lefzen konnte man entdecken, Killerblicke wurden in die Runde geschickt, die Mitleidsnummer wurde abgezogen – und ich hab darum gebeten, KEIN SCHEISS-EINZELBÜRO mehr zu kriegen. Ja, und ich gebs zu: Ich mag die dümmlich-dämlichen Visagen meiner Kollegen extrem gerne. Ich hab noch selten soviel Verwirrung und Unverständnis in deren Gesichtern gesehen nachdem ich um einen “Gemeinschaftsplatz” gebeten habe. Tja…wenn die wüssten….

In spätestens zwei Jahren gibts einen groooooossen Umzug und dann hockt gerade mal niemand mehr in einen Einzelbüro! Hö hö hö…

30
Okt
09

Happy

…Birthday tooo meeee, happy Birthdayy tooo meeee, happy Birthday, liebe Neeeosens, haaaappyy Birthday tooo meee!…

Mei, ich glaub, ich bin beschwippst….Egal! Heben wir das Glas auf die nächsten 36 Jahre…….*glugg glugg glugg*…..

28
Okt
09

MS Rainer

MR Rainer

Ich liiiebe diesen Cartoon (Quelle)!

26
Okt
09

Das kleine Quiz – Auflösung

Geschätzte Damen, geschätzte Herren

Die Beteiligung an diesem kleinen Quiz ist fulminant. Ich bin ganz aus dem Häuschen… Und damit jeder heute Abend noch ein paar Schweizer Wörtli und deren Bedeutung lernen kann, mach ich mich jetzt an die Auflösung:

  1. Ghüderchübel
    - “Ghüder” wäre also der Abfall und der “Chübel” ist ein Eimer = Abfalleimer.
    Spezielle Kühe heissen einfach “Kühe” und ein Sattel heisst einfach “Sattel”! Na, ist doch gar nicht so schwierig?!
  2. glette
    - “glette” bedeutet soviel wie “glatt machen”, also bügeln.
    Es stimmt natürlich, dass man auch beim Rasieren etwas glatt macht, nur interessiert das sie Schweizer nicht so sehr. Und weiss der Geier, wie ich auf die Eisfläche in einem Stadion gekommen bin…
  3. Gigetschi
    - ein “Gigetschi” (in manchen Gegenden auch “Gürbschi” genannt) ist nichts anderes als das Kerngehäuse eines Apfels.
    Mädchen und Skis haben rein gar nix mit dem Kerngehäuse des Apfels zu tun..naja..das hoff ich jetzt mal :-)
  4. Cheib
    - ein Kerl! Nix anderes. Okay, der “Cheib” ist ein etwas durchtriebener Mann und so ein “Cheib” hat ä bissi was anrüchiges.
    Der Körper eines jungen Menschen hat nichts mit einem “Cheib” zu tun, darf inzwischen aber hemmungslos “Presswurst” genannt werden und ein bestimmtes Gewürz für Rösti gibt es nicht (Okay, Muskat ist okay, Pfeffer, Salz, Dings und Dongs…man kann alles über die Rösti hauen).
  5. Gumpe
    - Hüpfen! “Der Cheib hüfpte auf dem Ghüderchübel herum”! Ist das nicht toll? Schon ein ganzer, vollverständlicher Satz in Schweizerdeutsch!!!
    Putzschwämme sind bei uns übrigens Putzschwämme und die Bauern-True habe ich nur genommen, weil ich vom Laptop aus den freien Blick auf eine True hatte!
  6. lisme
    - nein, das hat nichts mit auFräumen zu tun, auch nicht mit fotografieren, JA, wenn wir Schweizer “lismen”, dann stricken wir!
  7. Anke
    - “Anke” ist fettig, gelblich, gibts im Block und ist im Grunde nix anderes als Butter.
    Die Stelle, wo Haus- und Nutztiere angebunden werden heisst “Dingsdongs” und der Militärstützpunkt ist mir sowas von egal – habe in der Schweizer Armee nie gedient und werde da auch nie dienen!
  8. äxgüsi
    - excusez-moi / excuse-moi / excuses-moi…naja, einfach Sorry!
    Mit dem Einkauf hat das gerade mal soviel zu tun, dass man ja immer wieder Leute anrempelt, wenn man sich auf den Wühltisch wirft. Da ist so ein “äxgüsi” nicht fehl am Platz. Tja, und die Karre einparken heisst bei uns “parkieren” (Jawoll, “parkieren”! Nicht “parken”!!)!
  9. Büsi
    - Die Katze/der Kater! Miau!!!
    Okay, im Grunde könnte aus einem Büsi eine Delikatesse aus Fleisch und Kräutern werden (wird in abgelegenen Schweizer Tälern sicher so sein), aber daran wollen wir jetzt mal nicht denken! Tja, und Wolle? Ich hab keinen Schimmer, wie ich auf Wolle gekommen bin…
  10. Grüessech
    - Begrüssung im Raum Bern, Fribourg, Solothurn. Sagt man in dieser Gegend “Grüezi” hat man sich schon als Ausländer geoutet. Und ja, hier wird geihrzt, nicht gesiezt!
    Eben, und im Raum Zürich und in der Ostschweiz wird man von einem eiskalten “Grüezi” begrüsst. Grausam, dieser Zürcher und Ostschweizerdialekt! Ja, und der Baggersee? Haben wir sowas in der Schweiz überhaupt?….
  11. Goof
    - Das liebe Kind ist dann ein “Goof”, wenn es Mist angestellt hat und es sich affig benimmt – also immer!
    Das stoffüberzogene Knöpfchen ist halt einfach ein Knopf und der Brunnen auf einem Bauernhof nenne wir “Brunnen”! Na, das ist spektakulär, hm?!
  12. i Usgang goh
    - ja, wir gehen aus und sagen dazu “Ich gehe in den Ausgang”! Das hat ja schon was von Knaststimmung, oder nicht?
    Etwas anders, als satt den Tisch zu verlassen, gibts in der Schweiz nicht. Ach was, hier ist man nicht nur satt, hier rollt man vom Tisch weg…
  13. poschte
    - Tricky…tricky…”poschte” bedeutet nichts anderes als “einkaufen”.
    Briefe werden verschickt und das mit der Post und mit Getränken wird angestossen, wobei man sich zuprostet.

Nun, wie sieht denn die Rangliste der Teilnehmer aus?

Platz 7 mit 0 Punkten haben erreicht: Werner Berghofer  und Elbenno
Platz 6 mit 2 Punkten : Pampashase
Platz 5 und mit 5 Punkten schon ganz gut: Windowsbunny
Platz 4 mit ordentlichen 7 Punkten (und meine persönliche Heroin): Quadratmeter
Platz 3 mit fantastischen 8 Punkten teilen sich: Wortman und Frau Sterntau
Platz 2 mit sagenhaften 9 Punkten und wahrscheinlich Halbschweizer: Katja und Dr. Borstel

And se Winner wis eleven Points is:
Madameklutze!!!

AAAPLAAAUS..APPLAUUSS APPLAAAUS APPPLAAUUUSS….!!!! Darauf einen Campari Soda

25
Okt
09

Wortschatz – das kleine Quiz

Wir sitzen zu sechst am Tisch und essen, wie sich das bei DEM Wetter gehört, ein Raclette. Beim Tischnachbar im Teller hat sich durch die Silberzwiebeln, Gürkchen, Ananas und dem Sauerrahm ein hübsches Pfützli gebildet. Und dann sagt er – der Tischnachbar – es: “Chasch du mir dr Mürgu gäh?” *. Mürgu? Schon klar, dass es sich bei diesem Wort um den Anschnitt eines Brotes handelt. Aber warum spricht der Tischnachbar vom “Mürgu”? Bei uns heisst das Teil doch “Aahau”?!…

Die Dialektvielfalt in der Schweiz ist ja abartig. Hier kann es gut und gerne vorkommen, dass schon im Nachbardorf ein anderer Dialekt, ja, sogar eine andere Sprache gesprochen wird. Wegen der vier Landessprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch und Romanisch) hat sich der Schweizer auch einen etwas breiteren Wortschatz angelegt. Locker und leicht benutzt der Deutschschweizer in der schweizerdeutschen Sprache französische Wörtli. So wird also aus dem französischen “rhume” ein schweizerdeutsches “Rühme”. Ja, und jeder Schweizer weiss, dass es sich beim Wort “Rühme” um nix anders als um “Schnupfen” handelt.

Wie muss also diese Sprache für Deutsche und Österreicher klingen? Haben unsere Nachbarn überhaupt eine Möglichkeit, unser Geschwafel zu verstehen? Ich bin ja überzeugt, dass gerade die nun folgenden Wörtli für Nicht-Schweizer kaum zu verstehen sind. Es darf jeder mal raten, worum es sich bei den Wörtern handeln könnte:

  1. Ghüderchübel
    - spezielle Art von Kühen
    - Abfalleimer
    - Sattel für Pferde
  2. glette
    - bügeln
    - rasieren
    - Eisfläche im Stadion / Eishalle
  3. Gigetschi
    - Mädchen
    - Skis
    - Korngehäuse eines Apfels
  4. Cheib
    - Körper eines jungen Menschen
    - Gewürz, womit die Rösti gewürzt wird
    - ein Kerl
  5. Gumpe
    - Putzschwämme
    - Hüpfen
    - alte Bauern-True
  6. lisme
    - fotografieren
    - stricken
    - auräumen
  7. Anke
    - militärischer Stützpunkt
    - Butter
    - Stelle, an welcher Haus- und Nutztiere angebunden / -gekettet werden
  8. äxgüsi
    - entschuldigung
    - einkaufen
    - das Auto einparken
  9. Büsi
    - spezielle Wolle
    - Delikatesse aus Fleisch und Kräutern
    - Katze
  10. Grüessech
    - Begrüssung, benutzt in Zürich und Ostschweiz
    - Baggersee
    - Begrüssung im Raum Bern, Fribourg, Solothurn
  11. Goof
    - mit Stoff überzogener Knopf
    - Kind
    - Bauernhof-Brunnen
  12. i Usang goh
    - im Gefängnis einsitzen
    - Ausgehen
    - satt den Tisch verlassen
  13. poschte
    - einkaufen
    - Briefe verschicken
    - mit Getränk anstossen

Die Auflösung wird folgen :-)

* “Chasch du mir dr Mürgu gäh” = “Kannst du mir den Brotanschnitt geben”

23
Okt
09

Adieu?

Sie sitzt auf dem Bett. Die Wände des Zimmers sind schneeweiss, an einer Wand hängt ein kleines, schlichtes Kreuz. Über dem Kopfende des Bettes sind viele Schalter, Steckdosen und Knöpfe angebracht. Die Neonröhre beleutet das Zimmer grell und kalt. Alles ist sehr steril, sauber, aufgeräumt. Sie sitzt da, eingesunken in der grossen Bettdecke. Ihre Beine sind so furchtbar dünn, ihre dürren Ärmchen sind verstochen und ihre Haut sieht aus wie Wachs. Überhaupt, ich erkenne sie fast nicht mehr.

Noch vor ein paar wenigen Wochen war sie die stolze Brautmutter. Sie trug damals ein sandbraunes, gekrepptes Kleid mit einem grossen, schokobraunen Schaal. Ihre Haare waren wunderbar frisiert, das Make-Up überdeckte ihre fahle Haut. Sie war so stolz auf ihre Tochter und sie hat den ganzen Tag tapfer gekämpft. Keiner sollte an diesem Tag erfahren, dass die Kräfte nach 6 Jahren Kampf weniger wurden. Sie hat getanzt, gelacht und ihrer Tochter einen wunderschönen Tag beschert.

Und nun sitzt sie in diesem Krankenhausbett, klein, blass und so furchtbar krank. Ein Onkologe und ein Chirurg steht neben ihr am Bett. Der Chirurg erzählt von einer Operation, von Gefahren, von Lebenserwartungen, Überlebenschancen…

Warum können Menschen nicht einfach in Frieden alt werden und dann, an einem guten Tag, schmerzfrei sterben? Warum gibt es Krankheiten? Doch nicht etwa, damit man “Lebenserfahrung” sammeln kann, damit man an “Grösse” gewinnt.. Wer sowas behauptet, weiss nicht, was Todesangst bedeutet – so jemand weiss nicht, was “Gier nach Leben” wirklich ist.

Ihre Tochter hält ihre Hand und weint. Sie sitzt da und muss hören, dass sie bald nicht mehr sein wird…

22
Okt
09

Fetch the Stick!

Mal liest man den Blog, dann den anderen und bevor man sich versieht, wird dir von vermeindlich netten Bloggerinnen ein Stöckchen an den Kopf geschmissen (Herzlichen Dank, Frau Quadratmeter). Und nicht nur das! Mit dem Stöckchen ist auch eine Aufgabe verbunden; nämlich Fenster öffnen und die Aussicht fotografieren:

Aussicht

Da ich dieses Stöckchen, und die Pflichten, die damit zusammenhängen, gerne teile, schicke ich das Stöckchen mit der Deutschen Bundesbahn zu Herrn Fotozelle und Frau Pampashase. Möge das Stöckchen die Anschlusszüge erreichen und wohlbehalten bei den Empfängern ankommen.




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